WIR ARBEITEN DARAN.

Koenig Leatherwear GmbH und der Heinz Kapraun Ledermoden GmbH & Co. KG

Pressemitteilung17.06.2016 Wiesbaden

Die Koenig Leatherwear GmbH sowie deren Schwestergesellschaft die Heinz Kapraun Ledermoden GmbH & Co. KG haben beim Amtsgericht Wiesbaden einen Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gestellt. Mit Beschluss vom 15.06.2016 hat das Amtsgericht jeweils ein vorläufiges Verfahren über die Vermögen der Gesellschaften angeordnet.

Die von der Koenig Leatherwear GmbH und deren Schwestergesellschaft betriebenen Unternehmen umfassen die Herstellung und den Vertrieb von hochwertiger Ledermode. Dies beinhaltet die Kollektionsplanung, -entwicklung sowie Musterproduktion und schließt die Rohstoffbeschaffung sowie die Überwachung der serienmäßigen Fertigung ebenso ein wie die Logistik und Qualitätskontrolle.

Die Koenig Leatherwear GmbH und die Heinz Kapraun GmbH & Co. KG entwerfen dabei insbesondere modische Lederbekleidung für namhafte Modelabels wie Bugatti, pierre cardin oder Etienne Aigner sowie die Eigenmarken Trapper und Kapraun. Darüber hinaus betreuen die beiden Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Kunden bis zum Point of Sale.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter in den oben genannten Verfahren wurde nun der Frankfurter Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Dr. Gutsche bestellt.

Die Fortführung des laufenden Geschäftsbetriebes sowie der Erhalt der Arbeitsplätze der Mitarbeiter ist das vorrangige Ziel der Geschäftsleitung und des vorläufigen Insolvenzverwalters. Zunächst soll das vorläufige Insolvenzverfahren genutzt werden, um die aktuell anstehende Auslieferung der Herbst-/Winterkollektion 2016 zu gewährleisten.

Die Mitarbeiter und Lieferanten der Koenig Leatherwear GmbH und der Heinz Kapraun GmbH & Co. KG wurden vom vorläufigen Insolvenzverwalter informiert, um den Geschäftsbetrieb aufrechterhalten zu können.

Aufgrund der im Wesentlichen externen Ursachen der Insolvenzantragstellung und der nach wie vor sehr hohen Kundenzufriedenheit mit den Qualitätsprodukten der Koenig Gruppe soll versucht werden, kurzfristig einen Investor für die Übernahme der Geschäftsbetriebe zu finden.

Für Rückfragen steht die Geschäftsführerin der Koenig Leatherwear GmbH, Frau Nina Koenig, der Geschäftsführer der Komplementärin der Heinz Kapraun Ledermoden GmbH & Co. KG, Herr Armin Graeser und der vorläufige Insolvenzverwalter, Herr Dr. Lason Gutsche, zur Verfügung.

Rechtsanwalt Dr. Gutsche ist Partner der auf Insolvenzverwaltung und Restrukturierung spezialisierten Kanzlei Hoge Gutsche Walter. Die Kanzlei verfügt über sieben Standorte in Deutschland und insgesamt 55 Mitarbeiter.

OLCAMA GmbH - vormals firmierend als Bäckerei Mayer GmbH

Pressemitteilung30.05.2015 Frankfurt am Main

Mit Beschluss des Amtsgerichts Frankfurt am Main vom 30.05.2015 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Olcama GmbH eröffnet.

Frau Rechtsanwältin Ulrike Hoge-Peters wurde zur Insolvenzverwalterin bestellt.

Nach intensiven Verhandlungen in den letzten Wochen gelang es, einen Erwerber für alle noch vorhandenen 12 Filialen des Unternehmens zu gewinnen, der auch das vollständige Verkaufspersonal übernimmt.

Eine Lösung für die Produktion selbst konnte nicht gefunden werden. Letztlich wurde kein Angebot zum Erwerb des Geschäftsteils der Produktionsstätte abgegeben, trotzdem bis zum Schluss mehrere Interessenten vorhanden waren und vor allem trotzdem die Mängel des Ordnungsamtes in Bezug auf die Produktion unter erheblichem, vor allem personellen Einsatz, abgestellt werden konnten und die Produktion wieder vollständig in Betrieb genommen wurde.

Aufgrund des fast drei Wochen andauernden Produktionsverbotes war der Umsatz der verbliebenen Filialen nochmals um mehr als die Hälfte gesunken. Zudem gingen letztlich sämtliche Lieferkunden des Unternehmens verloren. In dem Zeitraum, der benötigt werden würde, um den Umsatz wieder aufzubauen, ist eine Kostendeckung nicht darstellbar.

Daher wurde die Produktion mit Insolvenzeröffnung am 30.05.2015 wieder eingestellt.

Den nicht übernommenen Arbeitnehmern war daher die Kündigung auszusprechen.

OLCAMA GmbH - vormals firmierend als Bäckerei Mayer GmbH

Pressemitteilung29.04.2015 Frankfurt am Main

Am heutigen Tage fand eine weitere Nachkontrolle des Ordnungsamtes statt. Der nochmalige persönliche Einsatz aller Mitarbeiter und beauftragten Dienstleister der letzten Tage zahlte sich aus. Das Ordnungsamt erteilte die Freigabe zur Wiederaufnahme der Produktion.

Die Produktion wird damit nach Neubestückung mit Waren Ende der Woche wieder anlaufen können. Voraussichtlich ab Freitag werden Kunden der „Bäckerei Mayer“ daher auch wieder selbst hergestellte Produkte genießen können.

OLCAMA GmbH - vormals firmierend als Bäckerei Mayer GmbH

Pressemitteilung29.04.2015 Frankfurt am Main

Entgegen unseren Erwartungen konnten wir unsere Filialen noch nicht wieder am Samstag öffnen. Hintergrund ist, dass sich herausgestellt hat, dass selbst unter größten Anstrengungen aktuell keine örtliche klassische Bäckerei in der Lage ist, Kapazitäten für alle unsere Filialen bereit zu stellen. Dies wurde nach dem Abstimmen der Produktpaletten offenbar. Zudem war problematisch, dass unsere Lieferanten wiederum nicht schnell genug durch ihre Zulieferer beliefert werden konnten, um den entsprechend notwendigen Vorlauf für das mehrere Tage in Anspruch nehmende Ansetzen der Brotteige rechtzeitig zu gewährleisten. Hinzu kam die Verzögerung ob des Feiertages. Da die „Bäckerei Mayer“ trotz der aktuellen Anwürfe jedoch in Bezug auf die grundlegenden Qualitätsstandarts nicht von dem klassischen Bäckereigewerk abweichen wird, mussten wir zunächst diese Widrigkeiten angehen.

Dies bedeutet zum Beispiel auch, dass eine zuliefernde Bäckerei ihr Schichtsystem umstellen muss.

Im Ergebnis können wir morgen, mithin am Montag, den 04.05.2015 zunächst eine Filiale eröffnen, die Filiale am Dornbusch. Am Dienstag folgen bis zu vier weitere, so dass schrittweise im Laufe der Woche die Wiedereröffnungen insgesamt erfolgen werden.

Den Kunden ist zu versichern, dass einwandfreie örtliche Produkte veräußert werden.

Ein Zeitplan für die Wiederaufnahme der eigenen Produktion besteht noch nicht, sollte jedoch bis zum 05.05. vorliegen. Hier bin ich in enger täglicher Abstimmung mit dem Ordnungsamt, obgleich die avisierte Mängelliste noch immer nicht vorliegt.

Tatsächlich zeigen jedoch die Probleme, in kurzer Zeit Kapazitäten in und um Frankfurt am Main zu finden, um die entsprechend benötigten Mengen an Backwaren in der benötigten Qualität zu liefern, dass es absolut sinnvoll ist, am Plan der Wiederaufnahme der Produktion nach Beseitigung sämtlicher Mängel festzuhalten. Dies spiegelt sich auch im Bild der bestehenden Interessenten.

OLCAMA GmbH - vormals firmierend als Bäckerei Mayer GmbH

Pressemitteilung09.04.2015 Frankfurt am Main

Mit Beschluss vom 09.04.2015 wurde durch das Amtsgericht Frankfurt am Main – Insolvenzgericht - das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der Olcama GmbH - vormals firmierend als Bäckerei Mayer GmbH – angeordnet und Frau RAin Hoge-Peters zur vorläufigen Insolvenzverwalterin bestellt. Insolvenzantrag wurde durch den Geschäftsführer der Gesellschaft, Herrn Oliver Mayer, gestellt.

Der Geschäftsbetrieb umfasst maßgeblich den Betrieb von 14 Verkaufsfilialen im Rhein-Main-Gebiet sowie die Herstellung von Backwaren. Beschäftigt werden 130 Arbeitnehmer.

Ziel des vorläufigen Insolvenzverfahrens ist der Erhalt des Geschäftsbetriebes und der geschaffenen Werte zur bestmöglichen Befriedigung der Gläubiger unter Sicherung der bestehenden Arbeitsplätze. Der Geschäftsbetrieb wurde hierbei unter Beachtung der rechtlichen Vorgaben an den Geschäftsbetrieb fortgeführt. Beanstandungen des Ordnungsamtes waren der vorläufigen Insolvenzverwalterin bis zum 27.04.2015 nicht bekannt. Das Ordnungsamt setzte sich auch nicht mit der vorläufigen Insolvenzverwalterin in Verbindung, um diesem bekannte Schwachstellen zu erörtern und beseitigen zu lassen.

Anlässlich einer Verdachtskontrolle in den Produktionsräumen der Gesellschaft am 27.04.2015 wurde durch die Stadt Frankfurt am Main das Herstellen und die Abgabe von Lebensmitteln untersagt. Sämtliche vorhandenen Lebensmittel waren zu entsorgen. Gleichzeitig wurde die sofortige

Schädlingsbekämpfung durch eine Fachfirma und eine Grundreinigung angeordnet.

Bereits in der Nacht vom 27.04. zum 28.04. sowie am 28.04.2015 wurden diese Anordnungen vollzogen. Weitere Anordnungen bzw. ein Mängelkatalog wurden noch nicht bekannt. Der vollständige Mängelkatalog könne erst in der nächsten Woche zur Verfügung gestellt werden.

Mängel wurden lediglich in der Produktionsstätte aufgenommen und festgestellt. Beanstandungen in den Filialen erfolgten nicht. Der Geschäftsbetrieb der Filialen soll daher in Abstimmung mit der Stadt Frankfurt am Main bei Fremdbelieferung unmittelbar wieder aufgenommen werden.

Im Rahmen des vorläufigen Verfahrens werden aktuell alle Möglichkeiten ausgeschöpft, den Geschäftsbetrieb beanstandungsfrei fortzuführen. Nicht zuletzt gilt es, 130 Arbeitsplätze zu erhalten und zu sichern. Tatsächlich produzierte und vertrieb die Bäckerei Mayer über Jahre hochwertige Produkte, was seinen Niederschlag in der aktuellen Interessentenlage der Investorensuche der vorläufigen Verwalterin findet. Alternativlos wurden und werden die Vorgaben der Stadt Frankfurt am Main erfüllt. Unverständnis besteht auf Seiten der vorläufigen Insolvenzverwalterin, dass trotz einer – unangekündigten – Nachkontrolle zur Umsetzung der Anordnungen der Stadt am Morgen des 28.04. in Anwesenheit der vorläufigen Insolvenzverwalterin, anlässlich derer die uneingeschränkte Umsetzung der Anordnungen festzustellen war und nochmals darauf hingewiesen wurde, dass gerade durch die Anordnung des vorläufigen Insolvenzverfahrens ein Einschnitt erfolgte, der dazu führen wird, dass nicht nur die Anordnungen umgesetzt werden sondern auch in Zukunft die Vorgaben erfüllt werden, eine Veröffentlichung ohne Berücksichtigung dieser Tatsachen erfolgt.

Frau RAin Hoge-Peters erklärt: „Ich versuche aktuelle eine tragfähige Lösung gemeinsam mit der Stadt zu finden, um zumindest in einem ersten Schritt die von den Mängeln nicht betroffenen Filialen wieder eröffnen zu können. In Bezug auf die Produktion kann ich nur erklären, dass die Anordnungen des Verwaltungsaktes vom 27.04. bereits am 28.04. umgesetzt waren und ich die angekündigte weitere Mängelliste erwarte.“

Hanseatischen Weiterbildungs- und Beschäftigungsgemeinschaft Rostock gGmbH (HWBR)

Pressemitteilung13.03.2015 Rostock

Der eingerichtete und ausgeübte Geschäftsbetrieb der HANSEATISCHE WEITERBILDUNGS- UND BESCHÄFTIGUNGS- GEMEINSCHAFT ROSTOCK gGmbH (HWBR) wurde zum 01.02.2015 durch die Insolvenzverwalterin, Frau Rechtsanwältin Hoge-Peters, unter Erhalt sämtlicher Bildungsprodukte an die Hotel- und Wirtschaftsschule Rostock GmbH i. Gr., vertreten durch die Geschäftsführerin Frau Uta Koss, übertragen.

Nach einem langen Kampf um den Erhalt sämtlicher noch vorhandener 29 Arbeitsplätze konnten so zumindest 22 Arbeitsplätze hoffentlich langfristig gesichert werden.

Die notwendigen Umstrukturierungen und damit Reduzierung der Arbeitsplätze sind vor allem durch die nun doch erfolgte Heimfallerklärung der Hansestadt Rostock bedingt, die sich im Januar 2015 dazu entschied, nicht nur den Heimfall zu erklären, mithin zu erklären, dass sie einem Erwerber nicht die Möglichkeit einräumt, in den Erbbaurechtsvertrag der HWBR einzusteigen. Sie erklärte leider auch, dies auch nicht für einen Zwischenzeitraum von bis zu zwei Jahren zu ermöglichen, da sie unmittelbaren eigenen Bedarf für die Immobilie habe.

Frau Rechtsanwältin Hoge-Peters erklärte hierzu: „Ich hätte mir eine Gesamtlösung für alle Mitarbeiter unter Erhalt der Immobilie für das Unternehmen gewünscht, da die Immobilie einst für den gelebten Bildungszweck durch die Hansestadt, die früher auch Gesellschafterin war, zur Verfügung gestellt wurde. Der Geschäftsbetrieb war immer eng mit der Immobilie verbunden.“

Aufgrund der Erklärung der Hansestadt Rostock im Januar und aufgrund der in der Insolvenz weiter sinkenden Umsätze trotz guter Arbeit und erheblicher Anstrengungen der Mitarbeiter war eine schnelle Lösung zur Rettung der HWBR gefragt, mit einem Konzept, ohne Immobilie, was zunächst kaum darstellbar war.

Frau Koss, die bereits seit Jahren erfolgreich im Rostocker Bildungsmarkt tätig ist, konnte für ein solches Konzept gewonnen werden.

Hiermit ist nicht nur die ordnungsgemäße Beendigung der laufenden Kurse gesichert sondern auch ein Grundstein für die HWBR und ihre kompetenten und engagierten Mitarbeiter gelegt, an den Erfolg vergangener Zeiten anzuknüpfen.

Frau Rechtsanwältin Hoge-Peters erklärte hierzu: „Das HWBR-Team ist ein Team voller kompetenter und engagierter Mitarbeiter. Ich wünsche dem Team und Frau Koss, schnell an den Erfolg der Vergangenheit anknüpfen zu können. Dies ist auch für Rostock ein Gewinn, da Teilnehmer aus ganz Deutschland so teils für mehrere Monate nach Rostock gezogen werden.“

Hanseatische Weiterbildungs- und Beschäftigungsgemeinschaft Rostock gGmbH (HWBR)

Pressemitteilung20.06.2014 Rostock

Mit Beschluss des Amtsgericht Rostock vom 12.06.2014 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der Hanseatische Weiterbildungs- und Beschäftigungsgemeinschaft Rostock gGmbH (HWBR) angeordnet und Frau Rechtsanwältin Ulrike Hoge-Peters zur vorläufigen Insolvenzverwalterin bestellt

Die HWBR ist bereits seit über 20 Jahren als Bildungsträger nicht nur für Rostocker Interessierte sondern auch für internationale Teilnehmer und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet ein erfahrener Ansprechpartner.  

Zum einen werden, auch in Vollzeit, Meisterkurse für verschiedene handwerkliche Berufe angeboten, wie Barmeister, Friseurmeister, Restaurant- und Küchenmeister u.a.. Ferner werden bis hin zur Ausbildung als Wirtschaftsfachwirt oder Immobilienfachwirt verschiedenste sonstige Aus- und Weiterbildungskurse angeboten. Auch können in einer Freizeitakademie Ernährungs-, Koch- oder Mixkurse belegt werden.

In einer zweiten Sparte werden für soziale Träger, wie der Agentur für Arbeit oder das Jobcenter, Projekte durchgeführt und Kurse angeboten.

Schließlich begleitet die Gesellschaft ein sogenanntes „MobiPro-EU-Programm“, ein Sonderprogramm des Bundes zur Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen und arbeitslosen jungen Fachkräften aus Europa. Hierzu werden EU-Azubis nach Rostock geworben, die zunächst über die HWBR einen Sprachkurs absolvieren, vorübergehend im Haus wohnen (können) und sodann an Ausbildungsbetriebe vermittelt werden.

Dies wurde bereits mit ca. 300 Auszubildenden praktiziert, geriet jedoch in der jüngsten Vergangenheit stark – teilweise unberechtigt – in die öffentliche Kritik.

Im Mai kam es sodann zu einem Gesellschafter- und Geschäftsführungswechsel und dem Beginn einer Neuausrichtung. Insbesondere die ersten beiden Bereiche der Geschäftstätigkeit sollen wieder gestärkt werden.

Die jüngste Berichterstattung– gerade in Bezug auf die alte Geschäftsleitung - schadete signifikant der Akquise von Neuaufträgen und mag einer von mehreren Gründen für den Insolvenzantrag vom 10.06.2014 sein. Die (Fehl)entwicklungen der Vergangenheit gilt es aktuell zügig aufzuarbeiten, um die Neuausrichtung, möglichst auch mit Unterstützung der örtlichen öffentlichen Stellen zügig umzusetzen.

Im Unternehmen werden 26 Angestellte, 4 eigene Auszubildende sowie 30 außerbetriebliche Auszubildende beschäftigt. Kündigungen sind aktuell weder ausgesprochen noch geplant.

Der Geschäftsbetrieb wird uneingeschränkt aufrecht erhalten. Aktuell geplante Weiterbildungen und Schulungen finden statt. Die gesamte Energie der neuen Geschäftsleitung, der Arbeitnehmer, Dozenten und der vorläufigen Insolvenzverwalterin ist darauf gerichtet, auch eine ausreichende Auslastung für die Zukunft zu schaffen, um diesen traditionellen und guten Bildungsträger vor Ort zu erhalten.

Insbesondere führt die Unterzeichnende bereits Gespräche mit mehreren Investoren, die an einem Erwerb des eingerichteten und ausgeübten Geschäftsbetriebes im Rahmen einer übertragenden Sanierung nach Insolvenzeröffnung interessiert sind. Die Insolvenzeröffnung ist aktuell Anfang September 2014 geplant.

Ulrike Hoge-Peters
Rechtsanwältin
als vorläufige Insolvenzverwalterin

SG Wallau gGmbH (Rechtsträgerin der Lizenzspielerabteilung des TV Wallau 1861 e.V.)

Pressemitteilung12.05.2014 Frankfurt am Main / Hofheim

Mit Beschluss vom 09.05.2014 hat das Amtsgericht Frankfurt am Main ein vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen der SG Wallau gGmbH angeordnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Lason Gutsche aus Frankfurt am Main bestellt.

Bei der SG Wallau stehen derzeit noch 16 Lizenzspieler sowie zwei Trainer unter Vertrag. Mit diesen spielt der Club aktuell in der 3. Handballbundesliga (Staffel Ost) und beendete die Saison 2013/14 am Sonntag mit dem Spiel gegen die TV Groß-Umstadt auf dem 7. Tabellenplatz.

Auf der Jahreshauptversammlung der SG Wallau gGmbH am 06.05.2014 wurde beschlossen, dass sich die SG Wallau in der neuen Saison 2014/15 mit der 1. Mannschaft freiwillig aus der 3. Handballbundesliga zurückzieht und folglich in der Bezirksliga A starten wird. Weiterhin wurde beschlossen, dass die SG Wallau in der kommenden Saison eine Wiederaufnahme als Abteilung in den TV Wallau beantragen und um Genehmigung bitten wird, eine Spielgemeinschaft mit dem TuS Massenheim einzugehen („HSG Wallau- Massenheim“). Hiermit soll der Handball in der Region nachhaltig gesichert, die Kräfte optimal gebündelt werden. Um so erneut an die erfolgreiche Vergangenheit der SG Wallau/ Massenheim anzuknüpfen.

Die SG Wallau ging aus der SG Wallau-Massenheim hervor, die unter anderem in den 1990er Jahren zweimal die Deutsche Meisterschaft und einmal den EHF-Pokal gewann.

Die aktuellen Probleme des Clubs sind vornehmlich wirtschaftlicher Natur. Insbesondere ist es nach den Angaben der Klubverantwortlichen nicht gelungen, in ausreichendem Maße Sponsorengelder für die kommende Saison 2014/15 zu akquirieren.

Es ist derzeit beabsichtigt, dass Insolvenzverfahren Ende Juni 2014 zu eröffnen, da sämtliche Spieler- und Trainerverträge zum 30.06.2014 enden.

Die Spieler und Trainer der SG Wallau wurden vom vorläufigen Insolvenzverwalter über die aktuelle Situation informiert. Darüber hinaus nahm Herr Rechtsanwalt Dr. Gutsche bereits in der letzten Woche Kontakt zu den Geschäftsführern der SG Wallau und zum Präsidenten des Muttervereins, dem TV Wallau 1861 e.V., auf. Der TV Wallau ist alleiniger Gesellschafter der SG Wallau und Halter der Spiellizenz beim DHB. Der Präsident signalisierte bereits nachhaltiges Interesse am Erhalt der Handballabteilung. Ein Gespräch zwischen dem Präsidenten und dem vorläufigem Insolvenzverwalter wurde bereits vereinbart.

Für Rückfragen stehen die Geschäftsleitung der SG Wallau gGmbH unter der Telefonnummer 06122-17100 und der vorläufige Insolvenzverwalter, Herr Rechtsanwalt Dr. Lason Gutsche, unter der Telefonnummer 069-959110-0 zur Verfügung.

Musikfernsehsender IM1

Pressemitteilung03.02.2014 Frankfurt

Mit Beschluss des Amtsgerichts Offenbach am Main vom 03.02.2014 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen iMusicTV GmbH eröffnet. Frau Rechtsanwältin Ulrike Hoge-Peters aus der Sozietät Hoge Gutsche Walter (PG) wurde zur Insolvenzverwalterin bestellt.

Die Schuldnerin betreibt in Offenbach am Main den frei empfangbaren digitalen Musik TV-Sender iM1, sowie die Webseiten www.iM1.tv und www.RISE.tv. Der TV-Sender iM1 ist bundesweit frei empfangbar via Satellit, Kabel digital, Entertain - das TV Angebot der Deutschen Telekom und Web-TV sowie über die hauseigene Webseite www.iM1.tv.

Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens wurde mit der 360 Music Television Ltd, London, ein Unternehmenskaufvertrag (sog. Asset deal) abgeschlossen. Durch den Abschluss des Vertrages konnte der Musikfernsehsender iM1 erhalten und die bestehenden 12 Arbeitsverhältnisse gesichert werden.