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RENELL Wertpapierhandelsbank AG

Pressemitteilung22.04.2024 Frankfurt am Main

Mit Beschluss vom 17.04.2024 hat das Amtsgericht Frankfurt am Main das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der RENELL Wertpapierhandelsbank AG angeordnet.

Die RENELL Wertpapierhandelsbank AG ist insbesondere im Bereich Corporate Finance, Asset Management und der Finanzportfolioverwaltung tätig und verfügt hierzu über ein Lizenzbundle der Bundesanstalt für Finanzaufsicht (BAFIN) gemäß § 32 Abs. 1 S.1, Abs. 2 S. 2 iVm § 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 4 KWG (Bankgeschäfte) sowie § 1 Abs. 1a S. 2 KWG (Finanzdienstleistungen).

Aktuell befindet sich die BAFIN noch in einem Inhaberkontrollverfahren nach § 2c KWG iVm InhKontrollV hinsichtlich eines im Jahr 2023 avisierten Einstiegs der KYT Holding AG.

Aufgrund drohender Zahlungsunfähigkeit der RENELL Wertpapierhandelsbank AG wurde nun der Frankfurter Rechtsanwalt, Bankkaufmann und Fachanwalt für Insolvenzrecht Dr. Lason Gutsche bestellt. Herr Dr. Gutsche ist Gründungs- und Namenspartner der Kanzlei Hoge Gutsche Walter Rechtsanwälte in Partnerschaft.

Der Abschluss des Inhaberkontrollverfahrens gemäß § 2c KWG sowie die grundlegende Sanierung und Neuausrichtung der RENELL Wertpapierhandelsbank AG ist das vorrangige Ziel der Geschäftsleitung und des vorläufigen Insolvenzverwalters.

Für Rückfragen steht der vorläufige Insolvenzverwalter, Herr Dr. Lason Gutsche, unter der Telefonnummer 069-959110-94 zur Verfügung.

PHILIA Pflegedienst GmbH

Pressemitteilung04.04.2024 Rostock

Mit Beschluss des Amtsgerichts Neubrandenburg vom 19.03.2024 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der PHILIA Pflege GmbH (PHILIA) angeordnet und die Ulrike Hoge-Peters, Partnerin der Kanzlei Hoge Gutsche Walter Rechtsanwälte, zur vorläufigen Insolvenzverwalterin bestellt (701 IN 81/24).

PHILIA ist als Pflegedienst mit fünf Teams im Bereich der ambulanten Pflege und der Tagespflege tätig. Drei Teams betreuen Wohngemeinschaften an drei Standorten, ein Team ist in der Tagespflege tätig und ein weiteres Team für die ambulante Pflege eingesetzt. Insgesamt werden 114 Arbeitnehmer beschäftigt.

Frau Hoge-Peters erklärte: „Der Geschäftsbetrieb wird aktuell uneingeschränkt fortgeführt. Die durchschnittlich von PHILIA betreuten 130 Menschen werden weiterhin bestens durch ein langjährig erfahrenes Team versorgt.“

Eine Einstellung des Pflegedienstes ist trotz der schwierigen wirtschaftlichen Ausgangslage nicht geplant. Frau Hoge-Peters geht von dem Erhalt sämtlicher Arbeitsplätze durch eine sogenannte übertragende Sanierung aus. Hierfür sucht sie aktuell am Markt nach einem strategischen Partner, damit das vorhandene Pflegeteam auch langfristig seine Klienten weiter versorgen kann.

Von der Insolvenzeröffnung ist zum 01.06.2024 auszugehen.

Frau Hoge-Peters erläuterte: „Wir haben am Gründonnerstag in der örtlichen Kirche eine Mitarbeiterversammlung durchgeführt, um alle zur Situation zu informieren, vor allem dazu, dass die Gehälter über die sogenannte Insolvenzgeldvorfinanzierung abgesichert sind. Ich habe hoch motivierte Mitarbeiter kennengelernt, die mehr als bereit sind, an Bord zu bleiben und die Sanierung zu unterstützen.“

Burghardt Neubau Eisenbahnstraße GmbH & Co. KG

Pressemitteilung12.03.2024 Frankfurt

Das Amtsgericht Offenbach am Main hat am 20.02.2024 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Projektgesellschaft Burghardt Neubau Eisenbahnstraße GmbH & Co. KG eröffnet und die Sanierungsexpertin Ulrike Hoge-Peters, Partnerin der Kanzlei Hoge Gutsche Walter Rechtsanwälte, zur Insolvenzverwalterin bestellt (8 IN 643/23).

Durch die Gesellschaft wurde im Jahr 2021 das 6.500 qm große Grundstück in der Eisenbahnstraße in Dreieich erworben und mit mehreren Projektpartnern projektiert. Unter dem Namen „Louvia Quartier“ sollte ein attraktives Stadtquartier in Dreieich mit insgesamt 65 Eigentumswohnungen und zusätzlichen Gewerbeeinheiten sowie 10 Reihenhäusern entstehen, welches sich in das Stadt- und Straßenbild einfügte.

Unerwartete rechtliche Probleme verzögerten den Abriss sowie die Vermarktungsbemühungen der Gesellschaft, so dass die Projektfinanzierung unsicher wurde. Schließlich musste, trotz der ursprünglich positiven Verhandlungen mit sämtlichen Beteiligten, dennoch Mitte Dezember 2023 Insolvenzantrag gestellt werden, um die bestmöglichen Sanierungsoptionen für das Projekt ergreifen zu können, nachdem die wesentlichen Liquiditätsreserven aufgebraucht waren.

Das nunmehr durchzuführende Insolvenzverfahren hat zum Ziel, die beteiligten Gläubigergruppen gleichmäßig aber auch bestmöglich zu befriedigen. Daher werden aktuell im Insolvenzverfahren die bestehenden Sanierungsoptionen und die damit verbundene bestmögliche Befriedigung der Gläubiger im Insolvenzverfahren weiter geprüft bzw. fortentwickelt. Ein Szenario, welches aktuell mit einem internationalen Großinvestor und Bauträger verhandelt wird, ist die Übernahme des Grundvermögens nebst bereits erfolgter Projektierung, um einen kurzfristigen Weiterbau und damit eine frühestmögliche Erschließung des Areals Eisenbahnstraße zu gewährleisten. Sanierungslösungen werden aktuell grundsätzlich durch die aktuelle Marktentwicklung sowie dem weiterhin belastenden erheblichen Preisanstieg bei den Baukosten deutlich erschwert. Gute Immobilienpreise werden erst dann erzielt werden können und der Transaktionsmarkt wird erst wieder dann belebt werden können, wenn sich die Finanzierungsbedingungen stabilisieren und eine sichere Planungsgrundlage für die Renditeerwartungen für potentielle Investoren bzw. Käufer erlangt werden können. Aktuelle Marktbeobachtungen zeigen eine mögliche langsame Erholung des Immobilienmarkt in 2024, jedoch kommt diese Entwicklung für die bereits in Insolvenz befindlichen Projektentwicklungsgesellschaften wie der Burghardt Neubau Eisenbahnstraße GmbH & Co.KG sowie deren Gläubiger nicht mehr rechtzeitig.

Ein weiteres Szenario im Insolvenzverfahren stellt auch der Verkauf nur des Grundvermögens der Gesellschaft dar, was in der aktuellen Lage jedoch zwangsweise mit weiteren finanziellen Einbußen für die Gläubigerbefriedigung einhergehen würde. Eine Verwertungsprozess im Sinne des letztgenannten Szenarios ist bereits vorbereitet, sollte sich die Sanierungslösung mit sämtlichen Beteiligten nicht realisieren lassen. Für das sog. Verwertungsszenario liegen der Insolvenzverwalterin bereits zahlreiche Interessenbekundungen vor, so dass für die Großbaustelle in der Eisenbahnstraße in Dreieich noch in diesem Jahr eine Lösung finden sollte.

Warnow-Klinik Bützow gGmbH

Pressemitteilung10.01.2024 Rostock
Aufatmen bei den rund 190 Mitarbeitern. Auch die stationäre Versorgung der Patienten ist für die Zukunft sichergestellt.

Am Amtsgericht Rostock wurde heute der Insolvenzplan bestätigt, so dass das am 31. Juli beantragte Insolvenzverfahren nun zum Abschluss kommt. Die Stadt Bützow bleibt Gesellschafterin des mit 71 Betten kleinsten Krankenhauses Mecklenburg-Vorpom-merns. Neuer Mehrheitsgesellschafter wird die Curiates ClinicCare GmbH, ein ebenfalls im Landkreis Rostock ansässiges Unternehmen. Die Güstrower Curiates-Gruppe betreibt an den Standorten Rostock, Greifswald, Loitz, Kirtzmow und Dummerstorf Medizinische Versorgungszentren zur fachübergreifenden ambulanten Versorgung unter ärztlicher Leitung. Curiates-Geschäftsführer Dr. Marco Krüger, Facharzt für Allgemeinmedizin, möchte in der Zukunft noch mehr auf eine enge Vernetzung zwischen ambulanter und stationärer Betreuung der Patienten setzen, was dem aktuellen gesundheitspolitischem Trend folgt. Als neuer Geschäftsführer der Warnow-Klinik freut sich Krüger auf diese Aufgabe. „Durch die geplante Vernetzung zwischen ambulanten und stationären Leistun-gen werden wir auch zukünftig eine optimale Versorgung vor Ort anbieten können“.

Erleichtert zeigt sich Insolvenzverwalterin Ulrike Hoge-Peters von der auf Insolvenzrecht spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei HGW: „Es waren herausfordernde Monate. Ich freue mich, dass wir die Warnow-Klinik mit vereinten Kräften retten konnten. Ich danke vor allem den Mitarbeitern, von denen der größte Teil der Klinik trotz der unsicheren Perspektive die Treue gehalten hat, sowie auch der Landespolitik, insbesondere dem Mi-nisterium für Soziales, Gesundheit und Sport.“ In den nächsten Monaten wird für die Warnow-Klinik eine neue und auf die Bedürfnisse der sich aktuell ändernden Rahmenbe-dingungen im Gesundheitswesen angepasste Medizinstrategie umzusetzen sein.

Verfahrensbeteiligte waren neben Rechtsanwältin Ulrike Hoge Peters, Partnerin von HGW, auch die Krankenhausmanagementgesellschaft HC&S, die mit Dr. Ulrike Heese-mann den Chief Restructuring Officer (CRO) und ihrem Vorstandsvorsitzendem Dr. Nicolas Krämer ein Mitglied des Gläubigerausschusses gestellt hatte, sowie die auf Rest-rukturierung und Transaktionen spezialisierte Beratungsgesellschaft WAYES mit Partner Falk Schnurbusch und seinem Team. Die sehr gute Zusammenarbeit zwischen den Betei-ligten hat wesentlich zur erfolgreichen Rettung der Klinik beigetragen.

arcona Hotels & Resorts

Pressemitteilung06.12.2023 Rostock

Die Rostocker arcona-Gruppe saniert sich in Eigenverwaltung. Unser Ziel ist es, den operativen Geschäftsbetrieb zu stabilisieren und nach leistungswirtschaftlicher Restrukturierung Insolvenzpläne für den insolventen Teil der Unternehmensgruppe vorlegen“, erklärt Alexander Winter, Gründer und Geschäftsführer. Unterstützt wird Alexander Winter dabei von den erfahrenen Sanierern Michael Busching und Nils Krause, die beide das Sanierungsgeschäft innerhalb der ebenfalls in Rostock ansässigen ECOVIS-Gruppe verantworten.

„Die Sanierung verläuft nach Plan, sowohl inhaltlich, als auch zeitlich“, so Winter weiter. Das Amtsgericht Rostock hat mit Beschluss vom 28.11.2023 die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet und Ulrike Hoge-Peters, HGW Rechtsanwälte, als vorläufige Sachwalterin eingesetzt.

Die durch das Insolvenzausfallgeld bis einschließlich Januar gedeckten Lohn- und Gehaltszahlungen sind bereits für den Monat November an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausgezahlt worden. Der reibungslose Hotel- und Restaurantbetrieb ist sichergestellt. Keine Auswirkungen hat die Insolvenz auf die anderen Gesellschaften der Unternehmensgruppe. Nicht betroffen sind Insbesondere die Hotelbetriebe in Österreich und Spanien.

„Wir werden jetzt im nächsten Schnitt mit allen Beteiligten bestehende Konditionen nachverhandeln, um das Unternehmen auch unter den durch Energiekrise, Konsumrückgang und Ukrainekrieg veränderten Marktbedingungen wettbewerbsfähig aufzustellen.“, so Michael Busching. „Ziel ist es, die Insolvenzverfahren vor der Sommersaison 2024 aus eigener Kraft durch Insolvenzpläne zu beenden“, fährt Nils Krause fort. Der Betrieb der „arcona LIVING Appartements“ in Sellin wird zum Ende 2023 eingestellt. Weitere Schließungen seien nicht vorgesehen.

Betroffen von der Insolvenz sind knapp 500 Mitarbeiter in folgenden Gesellschaften:

- Arcona Management GmbH,
- AH Elephant Betriebs GmbH,
- arcona 25. Hotelbetriebsgesellschaft mbH,
- arcona Hotelbetriebs GmbH,
- arcona Osteehotels und Appartements GmbH,
- arcona -W- Hotelbetriebsgesellschaft mbH,
- Vju by arcona Betriebs GmbH sowie
- Wyn by arcona Betriebs GmbH.

„Wir sind in einem schwierigen Marktumfeld gegen den Trend gewachsen. Gerade die Corona-Pandemie hat dabei Löcher gerissen, die wir nicht aus Eigenmitteln stopfen konnten. Die Insolvenz soll uns von Altlasten befreien und neu aufgestellt für die Zukunft fit machen. Wir sind leidenschaftliche Hoteliers und verstehen unser Geschäft.!“ schließt Alexander Winter.

Warnow-Klinik Bützow gGmbH

Pressemitteilung23.11.2023 Rostock

Am 22.11.2023 fand die erste Gläubigerversammlung im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Warnow Klinik Bützow gGmbH vor dem Amtsgericht Rostock statt. Die Insolvenzverwalterin, Rechtsanwältin Hoge-Peters, berichtete, dass es nach bewegten Wochen gelungen ist, mit der Curiates-Gruppe einen Investor für die Warnow Klinik zu finden. Die Curiates-Gruppe betreibt mehrere medizinische Versorgungszentren in Mecklenburg-Vorpommern. Der Geschäftsführer der Curiates-Gruppe, Dr. Marco Krüger, erklärte, dass ein Ziel in der künftigen Ausrichtung der Klinik wäre, eine enge Vernetzung zwischen ambulanter und stationärer Betreuung der Patienten zu erreichen. Auch mit Unterstützung des Landes Mecklenburg-Vorpommern wird die Klinik damit auch in Zukunft die Versorgung vor Ort sichern.

Die Insolvenzverwalterin ist nunmehr durch die Gläubigerversammlung beauftragt, die am 22.11.2023 geschlossene Investorenvereinbarung durch Aufstellung eines Insolvenzplanes zur nachhaltigen Sanierung der Klinik umzusetzen, um so das Insolvenzverfahren abschließen zu können.

Warnow-Klinik Bützow gGmbH

Pressemitteilung11.08.2023 Rostock
Nach Insolvenzantragstellung der Warnow-Klinik kümmert sich jetzt ein spezialisiertes Team um die Sanierung des Krankenhauses im mecklenburgischen Bützow.

Am 31. Juli 2023 hatte die Warnow-Klinik Bützow gGmbH beim Amtsgericht Rostock einen Antrag auf Insolvenzeröffnung gestellt Zur vorläufigen Insolvenzverwalterin war die Rostocker Rechtsanwältin Ulrike Hoge-Peters von der auf Insolvenzrecht und Sanierung spezialisierten Kanzlei HGW bestellt worden. Wei-tere richtungsweisende Beschlüsse fasste der Gläubigerausschuss am 10. August.

„Um die notwendige Restrukturierung effektiv anzugehen und die Warnow-Klinik strategisch neu auszu-richten, wird uns ein auf vergleichbare Situationen spezialisiertes interdisziplinäres Team unterstützen“, so Ulrike Hoge-Peters, die die Klinik nach außen vertritt und seit 23 Jahren als Insolvenzverwalterin tätig ist. Dr. med. Ulrike Heesemann von der Krankenhausmanagementgesellschaft HC&S wird im Rahmen der Sa-nierung die Rolle des medizinischen CROs übernehmen wird. Sie ist Neurologin sowie Psychiaterin und war 19 Jahre in privaten Klinikkonzernen tätig, darunter acht Jahre als Chefärztin, medizinische Regional-geschäftsführerin sowie Mitglied des Medical Boards bei Europas größtem Klinikträger. Als Interimsmana-gerin wird sie insbesondere die Restrukturierungs- und Optimierungsaufgaben übernehmen, die einen be-sonderen Bezug zur medizinischen Leistungserbringung aufweisen. Darüber hinaus übernimmt sie die medizinische Strategieberatung und wird die Verzahnung mit der kaufmännischen Sanierung sicherstellen. Unterstützt wird sie dabei von Dr. Nicolas Krämer, dem Vorstandsvorsitzenden von HC&S, sowie weiteren Sanierungsexperten des Klinikunternehmens. HC&S hatte die Klinik und ihren Geschäftsführer Dr. Wolf-gang Grimme bereits in den letzten Monaten begleitet.

Eine mögliche strategische Option stellt der Verkauf der Klinik, die sich zu 40% immer noch im Besitz der Stadt Bützow befindet, an einen neuen Träger dar. Neben der Beauftragung von HC&S genehmigte der Gläubigerausschuss auch die Zusammenarbeit mit der Hamburger Transaktionsberatung WAYES. Falk Schnurbusch und sein erfahrenes Team sollen eine professionelle Organisation des Investorenprozesses gewährleisten. Es liegen bereits mehrere erste Interessentenanfragen vor.

Ulrike Hoge-Peters betont: „Die Warnow-Klinik ist versorgungsrelevant und verfügt über hochengagierte Mitarbeiter. Zusammen mit ihnen und dem Sanierungsteam wird es uns gelingen, ein tragfähiges Zukunfts-konzept für die Klinik zu erarbeiten. Die Patientenversorgung geht ohne jegliche Einschränkung weiter und eine Schließung der Klinik steht nicht zur Disposition.“

Die Unternehmen
Die Kanzlei Hoge Gutsche Walter (HGW) Rechtsanwälte in Partnerschaft wurde im Jahr 2008 gegründet. Tätigkeitsschwerpunkte der Kanzlei sind die Insolvenzverwaltung, die Übernahme von Zwangsverwaltun-gen sowie von Nachlasspflegschaften und Nachlassverwaltungen. Darüber hinaus berät sie Gläubiger und Unternehmen in Fragen der Sanierung und Restrukturierung. Die Kanzlei ist mit 14 Standorten in Frank-furt am Main, Aschaffenburg, Berlin, Darmstadt, Dresden, Fulda, Gießen, Heidelberg, Kassel, Limburg, Magdeburg, Rostock, Wiesbaden und Würzburg im gesamten Bundesgebiet vertreten. Die sechs Insol-venzverwalter der Partnerschaft werden regelmäßig von 23 Insolvenzgerichten in sechs Bundesländern bestellt. Das Team von HGW besteht aus rund 75 Personen, darunter dreizehn Rechtsanwälte.

HC&S bietet Kliniken aller Versorgungsstufen und Trägerschaften spezialisierte Dienstleistungen im Kran-kenhausmanagement – vom Interim-Management über langfristige Geschäftsbesorgung bis zur Begleitung von Sanierungen und Insolvenzen. Das Unternehmen gehört zu consus.health, das bundesweit zu den
2 größten Dienstleistern im Bereich des Krankenhausmanagements zählt und pro Jahr mehrere hundert Akutkliniken als Kunden in ganz Deutschland betreut.

WAYES ebnet Unternehmen seit über 20 Jahren den Weg für positive Veränderungen. Das Unternehmen ist in den Geschäftsbereichen Restrukturierung, Verfahren, Transaktion, Planung, Strategie und Interims-management tätig und verfügt über Erfahrung in M&A-Prozessen im Gesundheitssektor einschließlich Krankenhäusern und Pflegeheimen.

Warnow-Klinik Bützow gGmbH

Pressemitteilung02.08.2023 Rostock

Am 31.07.2023 stellte der Geschäftsführer der Warnow-Klinik Bützow gGmbH, Dr. Wolfgang Grimme, Insolvenzantrag. Noch am gleichen Tag wurde mit Beschluss des Amtsgerichts Rostock das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet und Frau Rechtsanwältin Ulrike Hoge-Peters, HGW Rechtsanwälte, zur vorläufigen Insolvenzverwalterin bestellt. Die 208 Mitarbeiter des mit 72 Betten geführten Krankenhauses wurden noch am gleichen Tage durch die Geschäftsführung und Frau Hoge-Peters umfassend zur Situation informiert. Es ist gelungen, durch eine unmittelbare Zustimmung der Agentur für Arbeit zur Insolvenzgeldvorfinanzierung für den Zeitraum Juli bis September 2023, die fälligen Gehälter Juli 2023 am 02.08.2023 zur Auszahlung zu bringen. Die vorläufige Insolvenzverwalterin erklärte, dass die Gehälter entsprechend gesichert sind. Auch die Lieferanten des Krankenhauses werden in Bezug auf ihre aktuellen Leistungen durch Kostenzu